Öffentlichkeits­gesetz.ch

Posted by: on Jun 20, 2011 in Projekte | No Comments

Mit der Website www.oeffentlichkeitsgesetz.ch erhalten Medienschaffende und die interessierte Öffentlichkeit einen «one stop shop» für Alles rund ums Thema «BGÖ»: das Bundesgesetz über das Öffentlichkeitsprinzip der Verwaltung. Mit dem Online-Tool lassen sich Anträge zur Akteneinsicht an die Verwaltung erstellen und verwalten. Die Fristenverfolgung erleichtert das Management der Anträge, welche an rund 250 Amtstellen adressiert werden können. Eine laufend aktualisierte Statistik über die Ämter und ihre Bewertung durch die Benutzer bieten Aufschluss über den Stand der Umsetzung der Transparenzgesetze in der Bundesverwaltung.

Eine kommentierte Darstellung des Gesetzes mit Links zu Urteilen der Bundesgerichte und Schlichtungen des Öffentlichkeitsbeauftragten sorgt für den Überblick über Rechtssprechung und ihre Entwicklung. In einer Bibliothek von «befreiten» Dokumenten werden aus der Verwaltung losgeeiste Dokumente veröffentlicht. Über die «Whistle-Blower-Line» lassen sich Hinweise über Dokumente geben, welche gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz zur Herausgabe beantragt werden können.

Das Internetforum wird vom verlagsunabhängigen Verein Öffentlichkeitsgesetz.ch, einer Gruppe Schweizer Recherchierjournalisten, betrieben. Der Aufbau wurde vom Medienhaus tamedia finanziert, die Konferenz der ChefredaktorInnen und die Vereinigung der Bundeshausjournalisten (VBJ) haben das Patronat für das Projekt übernommen. Finanziell unterstützt wird das Projekt auch von der Gottlieb und Hans Vogt Stiftung, der Oertli Stiftung, vom Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), vom Verband Schweizer Medien, deren Mitglieder rund 300 Zeitungen und Zeitschriften herausgeben, von der Konsumenteninfo AG, die ktipp und saldo publiziert sowie vom maz – Der Schweizer Journalistenschule und der Ringier Journalistenschule.

Im November 2011 erhält die Website den 6. Medien-Award als «Auszeichnung für die beste Qualitätsinitiative im Bereich Recherche» des «Verein Qualität im Journalismus» (Luzern).

Design: Lopetz (Büro Destruct)

Links:

rom.retour

Posted by: on Feb 16, 1997 in Projekte | No Comments

Mit rom.retour stellt Anfang 1997 der Zürcher Verlag m.a.c. (später: bluewin/Swisscom) von Peter C. Rudin pünktlich zum Jubiläum der Bahn eine wegweisende CD-ROM Produktion vor.

Eine erlesene Auswahl historischer und moderner Grafiken und Fotos, seltene Filmausschnitte und anspruchvolles Interactive Design schaffen eine noch nie gesehene Bahnwelt – die 150jährige Geschichte der Schweizer Bahnen wird lebendig.

Im Team bin ich – unter der Leitung von Ulrich Künzi; den Gestaltern Giovanna Lisignoli und Jason Baumann; Balz Bachmann (Sound) und dem Bahnhistoriker Peter Staudacher – für die technische Realisation dieser Hybrid-CD-ROM verantworlich.

rom.retur gewinnt den österreichischen PrixMultimediaArt’97 des ORF als beste ausländische Produktion.

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Ascom Touchscreen-Telefon Design-Studie

Posted by: on Jan 29, 1997 in Projekte | No Comments

In Zusammenarbeit mit Martin Iseli (Ascom Design Team) und Michael Renner (Büro für Gestaltung, Allschwil) entsteht ab Mitte 1997 eine Interface-Studie zu einem völlig neuartigen Telefon. Anstelle fest angeordneter Knöpfe besteht die Bedieneroberfläche aus einem berührungsempfindlichen Display, dessen Inhalt sich der jeweiligen Situation anpasst. So lassen sich auf kleinstem Raum eine Vielzahl von Funktionen realisieren. Neben Nummern- und Direktwahlverfahren mit Adressbuch, Anrufbeantworter etc. erlaubt das Telefon auch das Telebanking.

Diese Studie, lauffähig auf einem Apple Macintosh mit TouchScreen, wird im April anlässlich der Ascom Design-Ausstellung in der Berner Kunsthalle erstmals präsentiert. Anlässlich der Computermesse CeBit ’98 wird die Studie mit dem Interactive Design Award des iF Industrie Forum (Hannover) ausgezeichnet.

SE Bern, Cyberworld 1996

Posted by: on Jul 8, 1996 in Projekte | No Comments

Unter der Regie der Schweizerischen Elektronikunternehmung SE entsteht im Sommer 1996 die SE-CD ROM als Eigenwerbung. Zu der kompromisslosen Gestaltung der Grafiker Urs Odermatt und Patrik Wühtrich (Firma Kong, Biel) kommen allerlei state-of-the-art Gadgets – zum Beispiel ein Quicktime-VR Panorama vom Büro des Direktors.

Die SE CD-ROM gewinnt anlässlich der (ersten und letzen) Cyberworld 1996 in Bern den ersten Publikumspreis für Offline-Produkte.

Piazza virtuale

Posted by: on Sep 2, 1992 in Projekte | No Comments

An der documenta IX in Kassel (D) 1992 startet die Künstlergruppe Van Gogh TV/Ponton ein aufsehenerregendes Medienexperiment. Interaktives Fernsehen – live, 100 Tage lang. Das von 3sat gesendete Programm wird via Telefon direkt vom Zuschauer beeinflusst. Über die Wähltasten kann dieser malen, musizieren, Kameras steuern, und vieles mehr. Weitere Kanäle, wie Bildtelefon, Telefax, Modem und eine Live-Kamera werden zur «multimedialen» Konferenz vereint – eine virtuelle Piazza ensteht.

Bei diesem Projekt, das übrigens preisgekrönt wurde, bestand meine Mitarbeit, nebst Gestaltung, in der Programmierung der interaktiven Elemente der Fernsehoberfläche.